Holznutzung ist aktiver Umweltschutz
Holz ist Teil des Ökosystems Wald und stammt damit aus einer sich selbst erneuernden Rohstoffquelle. Jeder Baum entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums große Mengen des Treibhausgases CO2 und speichert es in Form von unschädlichem Kohlenstoff. Die Nutzung von Holz als Bau- und Werkstoff verlängert diese Speicherwirkung. Deshalb ist die Holznutzung in hohem Maße förderlich für das ökologische Gleichgewicht. Die Tatsache, dass in Deutschland in allen Bereichen wieder vermehrt mit Holz gebaut wird, ist ein wichtiger Beitrag zur Absenkung des klimaschädlichen Treibhausgases CO2.
Wer also ein Lange-Vitalhaus baut, leistet zugleich einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Holz ist der bedeutendste nachwachsende Bau- und Werkstoff. Seine Nutzung in heimischen Wäldern erfolgt seit mehr als 200 Jahren nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Das bedeutet: Es wird nicht mehr Holz geerntet, als natürlicherweise nachwächst. Unser Wald bietet noch mehr Potenzial: Von dem jährlichen Holzzuwachs werden derzeit lediglich zwei Drittel genutzt. Die Nutzung von Holz erfolgt dabei äußerst umweltverträglich: Durch die aktive Pflege des Ökosystems Wald werden Pflanzen, Tiere sowie Boden und Wasser geschützt. So wird die Schönheit und Vielfalt unserer Natur bewahrt.
Zahlreiche ökologische Vorteile sind auch mit der weiteren Be- und Verarbeitung von Holz verbunden. Kurze Transportwege, geringes Gewicht sowie eine energetisch wenig aufwändige Verarbeitung halten den Energieeinsatz relativ gering. Auch der Energieaufwand bei der Hausmodernisierung umfasst erheblich weniger, als er bei konventionellen Bauweisen anfällt.
Quelle: „Natürlich Holz“: Hrsg. HOLZABSATZFONDS, Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft 2. Auflage 2004

